Es gibt noch viel zu tun !

Es gibt noch viel zu tun

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Vienna quo vadis ?

Mit dem Verkehrsaufkommen in unmittelbarem Zusammenhang stehen zahlreiche Schadstoffemissionen. Zu Salz und Stickoxiden kommt die Luftbelastung durch Rußteilchen, Reifenabrieb und Streusplitt hinzu. Hier ist in jüngerer Zeit vor allem das Gefahrenpotenential von Feinstaub im Bewustsein gerückt. Mit Feinstaub (PM 10) bezeichnet man Partikel mit einem Durchmesser kleiner als 10 µm, die bis die Lungenbläschen gelangen und die Atemwege schwer schädigen können. Feinstaub in der Luft erhöht das Risiko von Herz- und Lungenerkrankungen deutlich. In Österreich sterben jährlich nach Schätzungen der WHO 4.600 Menschen vorzeitig an den Folgen von Feinstaub. Die WHO schätzt, dass bei Einhaltung der neuen EU-Richtlinien für die Feinstaub-Obergrenze- im Jahresdurchschnitt dürfen 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht überschritten werden- der vorgennante Wert bis 2010 allein in Österreich um 1500 Todesfälle reduziert werden könnte, oder anders ausgedrückt : Jeder Österreicher könnte so rein statistisch fast fünf Monate länger leben als derzeit.

Ökosystem Wien Band 2

Die Naturgeschichte einer Stadt S. 641

EU Umweltbüro

Grüne Infrastruktur ist häufig kostengünstiger und dauerhafter als durch konventionellen Hoch- und Tiefbau geschaffene Alternativen. Parks mit großer biologischer Vielfalt, Grünflächen und Frischluftkorridore können beispielsweise die negativen Folgen sommerlicher Hitzewellen verringern. Neben den Vorteilen für die Gesundheit und die Umwelt erbringt grüne Infrastruktur auch vielfachen sozialen Nutzen, schafft Arbeitsplätze und macht die Städte zu attraktiveren Lebens- und Arbeitsstätten. Und sie ermöglicht es wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, selbst in Städten zu gedeihen.

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-404_de.htm?locale=FRFeatured image

Strategieplan f. wien 2004 Auszug S.104

Srategiepl.W. Deckblatt

Auch in ökonomisch restriktiven Phasen darf es weder von Seiten der Politik und Verwaltung noch von Seiten der privaten AkteurInnen zu einer Rückstufung ökologischer Fragen, zur Hebung von Grenzwerten und zu einem Nachlassen bei Anstrengungen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung kommen. Dies betrifft auch die Planungsverfahren und bau- und umweltrechtlichen Instrumente wie deren Anwendung.